Mittwoch, 12.12.2018 15:54 Uhr

Was ist das für ein Journalismus ?

Verantwortlicher Autor: Herbert M. Lukele Wien, 19.03.2018, 16:52 Uhr
Presse-Ressort von: Herbert Lukele Bericht 6802x gelesen

Wien [ENA] Man vermutet, man hat Hinweise, aus einer seriösen Quelle wird berichtet, es macht den Anschein, vermutlich, und viele andere unexakte Ausdrücke werden heutzutage sehr gerne im politischen Journalismus verwendet um jemanden die Schuld zuzuweisen. Das genügt um die Volksmeinung zu bilden. Aber ist das guter und objektiver Journalismus? Nein, keinesweg! Es ist eine gefährliche Tragödie!

Es soll eine bestimmte vorgegebene Meinung im Volk manifestieren. Ein Beispiel: Der Tod der ehemaligen russischen Spione in England. Bis dato gibt es keinen Beweis dafür, dass Russland die Schuld daran trägt. Bestenfalls gibt es vereinzelte Indizien. Aber schon wird in der internationalen Presse, die gleichgeschalten berichtet, Russland verurteilt. Es mag ja sein, dass die Russen dahinterstehen aber es reicht eben nicht für eine Verurteilung. Warum recherchieren die Medien nicht, verlangen Beweise bevor sie jemanden praktisch vorverurteilen. Ob das der Flugzeugabsturz über der Ukraine war oder der Giftgasangriff in Syrien, die Presse schreibt, was die USA und die Nato über ihre PR Agenturen verbreiten. Die Presse ein Werkzeug der Macht!

Aber hier wird eines klar, wer sein geopolitisches Konzept durchsetzen will, benötigt folgende Werkzeuge: Ein starkes Heer und internationale militärische Präsenz, wirtschaftliche Stärke (Leitwährung, Ratingagenturen etc.), Skrupellosigkeit und vor allem die Vorherrschaft in den internationalen Leitmedien. Ohne die wichtigsten nationalen und internat. Leitmedien, kann man Geopolitik kaum gestalten. Daher werden diese manipuliert und gekauft, Journalisten unter Druck gestellt oder bestochen, bzw. verschafft man ihnen Vorteile. Ich hatte einst ein Gespräch mit einem bekannten Tageszeitungjournalisten und fragte ihm, warum er nicht Geschehnisse in der Weltpolitik kritischer hinterfragt, so wie es von einem guten Journalisten gefordert wird.

Seine Antwort erklärte alles:" Du mußt verstehen, ich habe eine Familie zu ernähren. Ich brauche diesen Job." Das traurige und so gefährliche an diesem Thema ist die Tatsache, dass Kriege immer brav von den Medien vorbereitet wurden. Diese kriegstreiberische Rethorik ist leider auch aktuell sehr deutlich zu erkennen. Willst du das Volk hinter dir haben, brauchst du die Medien auf deiner Seite! So machen sich Medien und deren Eigentümer und Journalisten zu Mittätern, die aber nie zur Rechenschaft gezogen werden.

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